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Schnittstellen: Was vor dem Projektstart geklärt sein sollte

APIs, Berechtigungen und Datenqualität entscheiden darüber, wie sauber bestehende Systeme verbunden werden können.

Viele Automatisierungen verbinden bereits vorhandene Software. Ob das zuverlässig gelingt, hängt weniger von Produktnamen als von verfügbaren Schnittstellen, Zugriffsrechten und der Qualität der vorhandenen Daten ab.

Die Daten sind da – aber wie kommen Sie heran?

Bestehende Systeme enthalten häufig genau die Informationen, die ein Prozess benötigt. Schwieriger ist die Frage, wie diese Informationen zuverlässig gelesen, geschrieben und geprüft werden können.

Ohne geklärte Schnittstellen entstehen Verzögerungen oft nicht in der Entwicklung selbst, sondern bei Zugängen, Berechtigungen und Datenfeldern.

Lesezugriff, Schreibzugriff und Dokumentation klären

Zunächst muss geklärt werden, welche Systeme Daten liefern und welche Systeme Daten empfangen. Eine dokumentierte API ist oft der direkteste Weg, aber nicht die einzige mögliche Integrationsform.

OpenAPI beschreibt HTTP-Schnittstellen, ihre Parameter und Antworten in einem standardisierten Format. Das hilft, vorab zu prüfen, welche Datenzugriffe eine API tatsächlich anbietet. [1]

Ebenso wichtig ist die Frage, ob Testzugänge, geeignete Berechtigungen und Ansprechpartner für die beteiligten Systeme verfügbar sind.

Diese Fragen gehören ins erste Technikgespräch

Vor Projektstart sollten mindestens diese Punkte beantwortet sein:

  • Welche Datenfelder werden tatsächlich benötigt?
  • Gibt es eine dokumentierte API oder andere Export- und Importwege?
  • Wie werden Benutzer und technische Zugänge authentifiziert?
  • Welche Limits und Verfügbarkeiten gelten für die Schnittstelle?
  • Wie werden Fehler, Wiederholungen und unvollständige Daten behandelt?

Fehlerbehandlung und Zugriffsrechte mitplanen

Ein stabiler Betrieb benötigt Protokollierung, verständliche Fehlermeldungen und einen definierten Umgang mit Ausnahmen. Diese Betriebsfragen gehören bereits in die Konzeption und nicht erst in die Zeit nach dem Produktivstart.

OWASP nennt fehlerhafte Autorisierung und Authentifizierung, unbeschränkten Ressourcenverbrauch und mangelhaftes API-Inventar als Sicherheitsrisiken. Diese Punkte gehören deshalb in die technische Prüfung. [2]

Eine Verbindung braucht auch einen Betriebsplan

Integration endet nicht beim Datentransfer. Sie braucht klare Zugriffe, Datenregeln und einen nachvollziehbaren Umgang mit Fehlern.

Die Checklisten und Umsetzungsempfehlungen sind eine redaktionelle Einordnung von Salitech. Beispiele beschreiben mögliche Abläufe, keine dokumentierten Kundenprojekte.

Belege zum Beitrag

Die Nummern im Text beziehen sich auf diese Quellen.

  1. OpenAPI Specification v3.2.0OpenAPI Initiative · abgerufen am 5.9.2026

    OpenAPI definiert eine sprachunabhaengige Schnittstellenbeschreibung fuer HTTP APIs.

  2. OWASP Top 10 API Security Risks — 2023OWASP API Security Project · abgerufen am 5.9.2026

    OWASP benennt zentrale API-Risiken wie fehlerhafte Autorisierung, Authentifizierung und unzureichendes API-Inventar.

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