Viele Automatisierungen verbinden bereits vorhandene Software. Ob das zuverlässig gelingt, hängt weniger von Produktnamen als von verfügbaren Schnittstellen, Zugriffsrechten und der Qualität der vorhandenen Daten ab.
Die technische Ausgangslage
Zunächst muss geklärt werden, welche Systeme Daten liefern und welche Systeme Daten empfangen. Eine dokumentierte API ist oft der direkteste Weg, aber nicht die einzige mögliche Integrationsform.
Ebenso wichtig ist die Frage, ob Testzugänge, geeignete Berechtigungen und Ansprechpartner für die beteiligten Systeme verfügbar sind.
Fragen für die Vorbereitung
Vor Projektstart sollten mindestens diese Punkte beantwortet sein:
- Welche Datenfelder werden tatsächlich benötigt?
- Gibt es eine dokumentierte API oder andere Export- und Importwege?
- Wie werden Benutzer und technische Zugänge authentifiziert?
- Welche Limits und Verfügbarkeiten gelten für die Schnittstelle?
- Wie werden Fehler, Wiederholungen und unvollständige Daten behandelt?
Integration endet nicht beim Datentransfer
Ein stabiler Betrieb benötigt Protokollierung, verständliche Fehlermeldungen und einen definierten Umgang mit Ausnahmen. Nur so bleibt nachvollziehbar, ob ein Vorgang vollständig verarbeitet wurde.
Diese Betriebsfragen gehören bereits in die Konzeption und nicht erst in die Zeit nach dem Produktivstart.